Glossar

Die Begriffsverwirrung ist gerade bei Coaching perfekt. Coaching ist ein Modewort und wird in vielen Wortkombinationen verwendet. Sie finden im folgenden ein kleines Glossar mit der Erläuterung von Begriffen, die direkt oder im weiteren Sinne mit Coaching zu tun haben.

Burnout: Syndrom, verbunden mit zunächst unerklärlichem Motivationsverlust; das "Ausbrennen" geschieht nicht schlagartig, sondern geht schleichend voran; neben Verzweiflungsgefühlen dominieren Erschöpfungszustände und im Endstadium Hilflosigkeit und Suizidgedanken.

Coach: Der Berater im Coachingprozess; der Coach zielt darauf ab, die Leistungsbereitschaft zu optimieren und die Eigenverantwortung zu fördern.

Coachee: Der "Gecoachte" im Coachingprozess.

Coaching: Personenzentrierte Beratung und Betreuung auf der Prozessebene; Begleitung auf Zeit; Einzel- und Gruppenberatung von Menschen in der Arbeitswelt.

Coaching-Prozess
: Der Verlauf des Coaching; z. B. Erstkontakt, Vereinbarungen, Informationssammlung, Interventionen, Transfer in den Alltag, Feedback, Nachbereitung.

Einzel-Coaching: Klassische Anordnung: der Coach ist der einzige Gesprächspartner für den Klienten z. B. bei individuellen Krisen.

Erstgespräch: Kennenlernen zwischen Coach und Klient mit Klärung der Bedingungen für einen Beratungsauftrag.

Feedback: Gezielte Rückmeldung über das Erleben einer Person und deren Stärken und Schwächen.

Gruppen-Coaching: Coaching, bei dem mehrere Klienten gecoacht werden; Beratung von Menschen aus unterschiedlichen Systemen z. B. Manager aus Technologieunternehmen.

Intervention: Maßnahmen eines Beraters oder Coachs zur Beeinflussung des Verhaltens von Menschen nach einem bestimmten Konzept; Angebot des Coach, eine gezielte Veränderung strukturiert zu gestalten.

Klient: Der Kunde des Coach; oftmals auch als Coachee bezeichnet.

Langzeit-Coaching: Längerfristige Begleitung eines Klienten im Einzel-Coaching; z.B. bei Nachwuchsführungskräften, Firmenübergaben usw.

Meta-Ebene: Übergeordnete Position, von der aus Situationen, Verhaltensweisen, Erlebenszustände etc. mit Abstand betrachtet und analysiert werden können.

Mentoring: Innerbetriebliche Form der Mitarbeiterbetreuung; ein älterer Mentor berät einen jüngeren Kollegen in Form einer Patenschaft; Weitergabe von Wissen zur Ausbildung langfristiger Fähigkeiten und Fertigkeiten.

Neurolinguistische Programmierung NLP: Ein ganzheitliches Modell, das Körper, Geist und Seele gleichermaßen berücksichtigt.

Organisationsentwicklung: Längerfristig angelegter organisationsumfassender Entwicklungs- und Veränderungsprozess von Organisationen und der in ihr tätigen Menschen.

Projekt-Coaching, Projekt-Begleitung: Coaching eines Projekt-Teams, die zeitlich begrenzt und für eine spezielle Aufgabe stark leistungs- und zielorientiert zusammenarbeiten - evtl. auch nur die Projetleitung.

Selbst-Coaching: Beratung ohne Hilfe von außen; selbstgesteuerte Kompetenzverbesserung durch Lernmethoden; der Klient geht nach erfolgreichen Coaching in das Selbst-Coaching.

Supervision: Ursprünglich aus dem Bereich der Sozialarbeit; fachliche Beratung und Begleitung eines Supervisanden durch einen Supervisior; arbeitet schwerpunktmäßig aktuelle Probleme auf und entwickelt aktuell notwendige Kompetenzen.

Team-Coaching: Beratung einer kooperierenden Arbeitsgruppe z. B. um Konflikte zu lösen, bessere Arbeitsergebnisse zu erzielen, Teamentwicklung und Teamlernen im Sinne einer Organisationsenwticklung zu fördern.

Tele-Coaching: Coaching per Telefon oder Email.